Gewölbemalerei
Gewölbemalerei im Westturm
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Gewölbemalerei
Auf den Gewölbeflächen der Turmhalle dichtverschlungenes Rankenwerk mit Akeleiblüten. Von den beiden Wappenschildern stimmt der heraldisch rechts stehende mit dem Wappenschild des 1562 verstorbenen Kanonikus Engelbert van Steenhuys auf dem rechten Innenflügel des Hochaltaraufsatzes überein. Es wird begleitet von einem kleinen Wappenschild mit einem Kranich, wohl als Wappen von Kranenburg. Das heraldisch links stehende, gevierdete Wappen mit Herzschild hat sich bisher nicht auflösen lassen. Die übrige, der Kriegszerstörung zum Opfer gefallene Malerei scheint bereits vor 1448, dem Todesjahr des Herzogs Adolfs von Kleve entstanden zu sein und steht der Ausmalung der St. Nikolai Kirche in Kalkar sehr nahe.

Neue und rekonstruierte Gewölbemalereien

Gewölbemalerei Mittelschiff
Bei der Renovierung des "Mittelschiffs" wurden verschiedene Wappenschilder aufgebracht, die an die Vergangenheit des Stiftes, der Bistümer Utrecht, Köln und Achen, die Herzöge von Kleve und an die Gegenwart mit den Wappenschildern unseres Papstes und der Bischöfe von Galen und Lettmann.
Gewölbe Marienschiff
Im "Marienschiff" wurde die ursprüngliche Bemalung des Gewölbes rekonstruiert.
Gewölbe Kreuzschiff
Ebenso wurde im "Kreuzschiff" bei der Renovierung in 2004 das Gewölbe teils ursprünglich und teils neu bemalt. In mühsamer, stundenlanger Kleinarbeit ist es unserem Küster Dirk Willemsen gelungen dem Gewölbe ehemaligen Glanz zu verleihen. Die Ausmalung markiert auch die Größe der ersten Wallfahrtskirche, die Meister Gisbert Schairt aus Zaltbommel von 1406-1444 in die heutige Form integrierte.
Hier einige Impressionen
Gewölbe Kreuzschiff

Gewölbe Kreuzschiff
Im Kreuzschiff übertrug Dirk Willemsen den alten Hymnus "Des Königs Fahne tritt hervor" in der lateinischen Fassung von 600 von Vinantius Fortunatus auf die Gewölbekuppen.
Gewölbe Kreuzschiff

Gewölbe Kreuzschiff

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